27
Feb
2017

Ronald Rickenbacher neuer Kommandant der ZSO Wettingen-Limmattal

Ronald Rickenbacher führt seit 1. März 2017 die Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal.

Der 31-Jährige hat die Nachfolge von Hans Rudolf Matter angetreten, der ordentlich in Pension geht. Rickenbacher arbeitete zuvor als Berufsmilitär in diversen Kaderfunktionen.


Ronald Rickenbacher hat das Kommando der Zivilschutz-organisation Wettingen-Limmattal übernommen. Die Gemeinderäte der Leitgemeinde Wettingen und der Vertragsgemeinden haben den 31-Jährigen zum Nachfolger von Hans Rudolf Matter ernannt.

Die Einarbeitungsphase erfolgte bereits seit anfangs Jahr. Die offizielle Übergabe fand per 1. März 2017 statt. Hans Rudolf Matter, welcher der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal seit 2014 vorstand, ging nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze der Zivilschutzorganisation ordentlich in Pension.


Als Militärpolizist im Kosovo
Mit Ronald Rickenbacher konnte eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit gewonnen werden. Er arbeitete in diversen Kaderfunktionen der Schweizer Armee. Zehn Jahre lang diente er der Militärpolizei, unter anderem als Ausbildner und Kadercoach. Als Militärpolizist war er mitunter im Kosovo stationiert.

Breite Ausbildung und Erfahrung
Der gelernte Elektromonteur ist eidg. dipl. Berufsmilitär, besitzt das Höhere Wirtschaftsdiplom VSK sowie die eidgenössischen Fachausweise Ausbildner und Führungsfachmann. Er absolvierte die Berufsunteroffiziersschule der Armee, besuchte militärische Kurse in Deutschland, Schweden und Irland. Seine beachtliche Karriere in der Armee führte Rickenbacher, der aus dem Kanton Schwyz stammt, zeitweilig auch in den Kanton Aargau. Hierhin hat es ihn nun zurückgezogen. Rickenbacher freut sich auf seine neue Aufgabe in Wettingen: „Ich übernehme eine gut aufgestellte, leistungsbereite Zivilschutzorganisation. Ich bin topmotiviert, zusammen mit den 550 Zivilschützern die Organisation weiterzuentwickeln und aktiv zum Schutz der Bevölkerung beizutragen“.

4
Jan
2017

Aufnahme der Gemeinde Bergdietikon in die ZSO Wettingen-Limmattal

Die Gemeinde Bergdietikon war bis anhin bei der ZSO Dietikon angeschlossen. Diese Zusammenarbeit wurde in einem Staatsvertrag zwischen den Kantonen Aargau und Zürich geregelt. Ein Zusammengehen mit dem Regionalen Führungsorgan (RFO) Dietikon war aber nicht möglich, da das Zürcher und das Aargauer System nicht vergleichbar sind. Das führte dazu, dass sich die Gemeinde Bergdietikon einer Zivilschutzorganisation anschliessen musste, um damit den Zugang zum RFO des Kanton Aargau zu erhalten.

Ab 1. Januar 2017 wird nun die ZSO Wettingen-Limmattal die Aufgaben des Zivil- und Bevölkerungsschutzes ebenfalls für die Gemeinde Bergdietikon erbringen. Damit sind auch beim Bevölkerungsschutz alle Gemeinden des Kreises 2 des Bezirks Baden vereint.

Wir heissen die Gemeinde Bergdietikon herzlich willkommen und freuen

uns auf eine gute Zusammenarbeit im gemeinsamen Dienst für

die Öffentlichkeit.

18
Okt
2016

Zivilschützer setzten ihre Geräte in Szene, die Bevölkerung wirkte spielerisch mit. Es gab Mohrenköpfe zu gewinnen - nicht nur zur Freude der Kinder.

Am Samstag, 24. September 2016 gehörte der Rathausplatz allein dem Zivilschutz. Gefährte hier, Geräte da. Der Bevölkerung sollten die Aufgaben des Zivilschutzes nähergebracht werden. Dies einerseits rein informativ mit Broschüren, anderseits spielerisch. Einsatzgeräte, bereit für den Ernstfall, wurden für einmal zu Spielzeugen. Die Besucher standen Schlange, um etwa mit dem Kombigerät 95 - Schere, Spreizer und Zange in einem - zu hantieren. Besonders beliebt war bei den Kindern das Spritzgerät; mittels Wasserstrahl sollte der Fussball seinen Weg ins Tor finden. Die Torschützen gewannen einen Mohrenkopf. "Die Kinder sind ganz aus dem Häuschen", freute sich ein Zivilschützer.

Bohren im Trümmerfeld

Die Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal bot auch Action: In einem eigens hergerichteten Trümmerfeld zeigten Pioniere, wie Bohrhammer und Kernbohrer zu bedienen sind. "Damit können wir Leben retten", erklärte Kommandant Hans Rudolf Matter dem Publikum. Der Zivilschutz ist es, der etwa nach einem Erdbeben Menschen birgt. Das wurde den Besuchern am Samstag wieder bewusst gemacht.

Grossaufgebot

Am Wettinger Rettungstag unter der Federführung des Samaritervereins beteiligten sich mitunter Zivilschutz, Armee, Polizei und die Feuerwehr. Die Organisationen postierten sich rund ums Rathaus und auf der gesperrten Zentralstrasse. Das grösste Spektakel bot die Alpine Air Ambulance: Sie liess auf der Brühlwiese einen Helikopter landen. Hunderte Wettingerinnen und Wettinger schauten vorbei, assen Wurst und Brot, lernten und vergnügten sich. (mst)

© 2017 ZSO Wettingen-Limmattal

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